Hartmann: "Sachsen ist kein Land für politische Gewalttäter - Ausschreitungen wie in Leipzig werden wir konsequent bekämpfen"

Do, 11. Juni 2015

Am 6. Juni haben in Leipzig mehr als 100 Gewalttäter des linksextremistischen autonomen Blocks das Bundesverwaltungsgericht angegriffen und das US-Konsulat bedroht. Die Gewaltbereitschaft gegen die Polizei, die nicht nur am Zustand Einsatzfahrzeuge besichtigt werden kann, zeigt, welche Eskalationsstufe diese Ausschreitungen erreicht haben – ganz bewusst wurden Leib und Leben der Beamten riskiert. Und: Das ist nicht der erste Vorfall in Leipzig, sondern er reiht sich in eine ganze Serie ein, die seit Anfang des Jahres in der Messestadt zu beobachten ist.

Am 7. Januar griffen Vermummte die Polizeistation in Leipzig-Connewitz an; nur eine gute Woche später besprühten Randalierer 600 Hauswände in der Innenstadt und zerstörten 40 Fensterscheiben am Amtsgericht; auch noch im selben Monat attackierten Vermummte die Außenstelle des Polizeireviers Südwest in Leipzig-Plagwitz. Diese Vorfälle wiederholten sich andernorts in Leipzig, in ähnlicher Intensität, auch im März und April, indem etwa 50 Vermummte in der Staatsanwaltschaft in Leipzig randalierten bzw. beim Technischen Rathaus 42 Fensterscheiben zertrümmerten. Das sind sechs Ereignisse, 81 Gewalttaten (!), innerhalb eines halben Jahres! Und jedes einzelne davon zeigt, so Christian Hartmann, dass wir ein linksextremistisch-autonomes Problem in Leipzig haben.

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