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Info-Abend zu „Wolf, Wildschwein, Waschbär – Leben am Rande der Stadt“

„Auf keinen Fall sollten Sie Wildschweine füttern!“ lautete ein wichtiger Hinweis von Heiko Müller, Abteilungsleiter im Sachsenforst für den Forstbezirk Dresden. Er war gemeinsam mit Matthias Rau, dem Leiter der sächsischen „Fachstelle Wolf“, der Einladung von Christian Hartmann in das Sport- und Vereinshaus der SG Weißig gefolgt. Unter dem Titel „Wolf, Wildschwein, Waschbär – Leben am Rande der Stadt“ erläuterten die beiden Experten den gut 40 Gästen, in welchem Spannungsfeld Menschen und die sie umgebenden Wildtiere heute leben. Denn immer spürbarer rücken Wildschweine und andere Waldbewohner in die Siedlungsgebiete vor. Nicht selten richten sie dabei auch Schäden an und vor allem Wölfe sorgen für steigendes Unbehagen.

Christian Hartmann versicherte dabei den Anwesenden: „Der Freistaat wird auch weiterhin an seiner Unterstützung für die von Wolfsrissen betroffenen Tierhalter festhalten. Das gilt sowohl für die Entschädigungen für getötete Tiere zum Marktwert, als auch für die finanzielle Unterstützung beim verbesserten Herdenschutz, etwa durch geeignete Zäune oder Herdenschutzhunde. Auch stehen jedem Tierhalter die Beratungsmöglichkeiten der Fachstelle Wolf vollumfänglich zur Verfügung.“ Alle Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.wolf.sachsen.de/.

Einig waren sich die beiden Referenten Matthias Rau und Heiko Müller darin, dass ein reflektierterer Umgang mit den Tieren und deren Lebensumfeld zu einem entspannteren Nebeneinander führen könne. Durch achtlos weggeworfene Essensabfälle im Wald und auf dem heimischen Kompost, unzureichende Schutzmaßnahmen oder auch gezieltes Anfüttern gewöhnen sich die Tiere mehr und mehr an die menschliche Umwelt und lernen sich darin zurecht zufinden. Das Fazit des Abends lautet: Wildtiere nicht füttern, keine Abfälle hinterlassen, sich über geeignete Schutzmaßnahmen informieren und umsetzen sowie den Wald als Naherholungsgebiet sinnvoll nutzen!

 

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