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Sachsen braucht Mutmacher!

Der Sächsische Landtag kam am 3. März, nur wenige Stunden vor der Ministerpräsidentenkonferenz, zu einer Sondersitzung zusammen. Gegenstand waren die Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie.

Christian Hartmann, Fraktionsvorsitzender der CDU im Sächsischen Landtag hat dazu eine klare Position: „Debatten im Landtag sind dazu da, sich politisch auch hart miteinander auseinanderzusetzen. Wir können über vieles streiten, aber nicht über das Faktische: Das unser Land sich in dieser schweren Situation befindet, liegt nicht an der Politik, sondern an einem Virus. Dass wir länger mit dieser schwierigen Situation umgehen müssen, liegt an Mutationen – ein normaler, evolutionärer Vorgang, den sich nicht die Politik ausgedacht hat.

Es ist wichtig, neben der Kontrolle des Infektionsgeschehens, jetzt soziale Stabilität und Perspektiven für Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen! An erster Stelle stehen dabei für uns die Kinder und Jugendlichen. Es ist unser Ziel, deren Alltag wieder zu normalisieren und den Besuch von Kita und Schule zu ermöglichen. Dennoch muss es auch gelingen, klare Öffnungsperspektiven für Handel, Kultur und Sport, Gastronomie und Reise- und Veranstaltungsbranche zu geben.“

Von der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin fordert Hartmann einen verbindlichen Perspektivplan: „Wir brauchen diesen Plan: jetzt! Damit das gelingen kann, sind vier wesentliche Elemente notwendig: Testungen, digitale Kontaktnachverfolgung, praktikable Hygienekonzepte und schnelles Impfen.

Die vergangenen Wochen waren für alle Bürger und Bürgerinnen extrem anstrengend. Bei einigen ist die Situation mittlerweile existenziell – ob nun für Unternehmer, Familien, Ärzte oder Pfleger, Kulturschaffende, Gastronomen oder Hotellerie. Jeder hat erhebliche Lasten durch die Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen zu schultern. Sachsen braucht jetzt aber keine Angstmacher – wir brauchen Mutmacher“, betont der CDU-Politiker.

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