Schuldialog zur Unterrichtsversorgung
Zu Beginn des Schuljahres sorgte das Maßnahmenpaket gegen Unterrichtsausfall für viel Aufregung in den Schulen. Die verstärkte Abordnung von Lehrkräften zur Absicherung des Unterrichts insbesondere im ländlichen Raum stieß auf viel Gegenwind. Inzwischen haben sich die Wogen weitestgehend geglättet, doch Gesprächsbedarf gibt es nach wie vor.
Aus diesem Grund hatte Christian Hartmann am 11.03.2026 zum Schuldialog eingeladen. Als Gesprächspartner standen Patrick Schreiber, Präsident des Landesamtes für Schule und Bildung, sowie Jan Donhauser, Erster Bürgermeister und Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport, zur Verfügung. Eingeladen waren die Schulleitungen sowie die Elternvertretungen und die Schülervertretungen der Schulen im Wahlkreis.
Patrick Schreiber stellte zunächst dar, in welchem Kontext das Maßnahmenpaket entstanden ist. Um den Bedarf an Lehrkräften insbesondere im ländlichen Raum zu decken, war das Instrument der Abordnung notwendig. Hier habe sich gezeigt, dass die Einführung der Verbeamtung der richtige Weg für Sachsen gewesen sei, denn dies habe im Rahmen des Dienstrechts die Versetzung möglich gemacht. Dabei seien die Abordnungen zur gerechten Unterrichtsversorgung nicht das erste Mittel der Wahl gewesen. Man habe zunächst versucht, über Neueinstellungen den Bedarf zu decken.
Jan Donhauser ging im Kontext der aktuell laufenden Diskussion um die Schließung einzelner Kindertagesstätten auf die Situation an den Schulen ein und versicherte „Ich werde keine einzige Schule zur Schließung vorschlagen!“.
In der anschließenden Diskussion spielten u.a. der geplante gemeinsame Schulstandort in Ottendorf-Okrilla und – natürlich – die Sicherung des Schwimmunterrichts im Dresdner Norden mit Blick auf den Zustand der Schwimmhalle Klotzsche eine Rolle.
Christian Hartmann: „Die Gesprächsrunde hat gezeigt, wie wichtig der Dialog ist. Ich danke Patrick Schreiber und Jan Donhauser sowie allen, die meiner Einladung gefolgt sind, für den konstruktiven Austausch.“


